
Beth Shalom ist die liberale jüdische Gemeinde in München.
Gegründet in den frühen 1990er-Jahren, knüpfen wir bewusst an eine Tradition an: München als ein Ort des Reformjudentums, das in der Zeit des Nationalsozialismus zerschlagen wurde. Heute führen wir diesen Weg zeitgemäß weiter: offen und gleichzeitig in Verbindung mit unseren Wurzeln.
Was mit wenigen Familien begann, ist heute eine lebendige, gewachsene Gemeinschaft. Menschen aus unterschiedlichen Ländern, mit verschiedenen Sprachen und familiärer Verbindung zum Judentum kommen hier zusammen. Diese Vielfalt prägt unser Gemeindeleben.
Beth Shalom ist ein Ort der Zugehörigkeit.
Ein Ort, an dem Gemeinschaft im Alltag gelebt wird.
Die Entwicklung unserer Gemeinde ist in der Gemeindechronik dokumentiert.

Rabbiner
Rabbiner Dr. Tom Kučera Rabbiner Dr. Tom Kučera erhielt seine Smicha 2006 am Abraham Geiger Kolleg in Berlin. Die Ordination in der Dresdner Synagoge war die erste in Deutschland seit der Shoa.


Vorstand und Gemeinderat
Der ehrenamtliche Vorstand und Gemeinderat wird von den Mitgliedern gewählt. Die Wahl eines Vorstands- oder Gemeinderatsmitglieds erfolgt auf der Mitgliederversammlung jeweils für zwei Jahre.
Liberales Judentum
Liberales Judentum – auch Reform- oder progressives Judentum – entstand im 19. Jahrhundert in Deutschland. Es verbindet den Wunsch nach gesellschaftlicher Teilhabe mit einer bewusst gelebten jüdischen Identität.


Libeskind-Synagoge
Die neue liberale Synagoge von Beth Shalom soll im Zentrum Münchens entstehen. Der geplante Raum wird nach einem Entwurf des Architekten Daniel Libeskind gestaltet und verbindet moderne Architektur mit symbolischer Tiefe.